Geschichte 19.12.2019

Stundenfrage: Der Feiertag „Tag der Deutschen Einheit“ = 17. Juni

Zu Beginn der Stunde lasen wir zusammen den Text und Q1 auf S.204 (Die politische Entwicklung in der DDR) und bearbeiteten Nr.1. Wir fanden heraus, dass die Abgeordneten, die das Volk wählen konnten, zu 90% vom Parteitag (SED) ausgewählt wurden. Diese Auswahl von Abgeordneten wurde auch als Einheitsliste bezeichnet. Das Zentralkomitee wählte den Generalsekretär. Er entschied, ob etwas durchgeführt werden soll oder nicht. Außerdem besteht der Parteitag nur aus SED Abgeordneten. In Kurzform: Die SED hatte immer die Mehrheit und das Recht

Anschließend lasen wir den Text auf S.205 und schrieben unsere Erklärungen für die folgenden Schlüsselbegriffe auf:

Stasi = Eine Organisation um das Volk zu bespitzeln. Sie überwachte das Privatleben eines Volkes.

Zentralkomitee = Es gehörte der SED. Die wichtigen Entscheidungen in Staat und Wirtschaft und allen kulturellen Bereichen lagen in dessen Hand. Es hatte den Anspruch, im Namen der Arbeiter- und Bauernklasse eine neue und gerechte Gesellschaftsordnung aufzubauen.  

Sozialistische Planwirtschaft = Der Staat schreibt Produktionsziele und Mengen vor (Was, wie, wer produziert). Aufgabe von Privateigentum (bei den Bauern). Bildung von sogenannten Genossenschaften. Diese Genossenschaften versorgten die Bauern mit Saatgut, Maschinen, ….

17. Juni 1953 = Streik und Demonstrationen von Arbeitern gegen die sozialistischen Ziele der DDR. Diese wurden von der Sowjetunion blutig niedergeschlagen.

Anschließend lasen wir den Text auf S.206 „Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953“ und besprachen unsere Zusammenfassung mündlich in Zweiergruppen. Zuletzt besprachen wir noch mündlich, ob die DDR ein Unrechtsstaat war oder nicht.

Bis 1990 war der 17. Juni der „Tag der Deutschen Einheit“, da es der erste Versuch war, sich von der Sowjetunion unabhängig zu machen. Die BRD wollte die DDR mit dem Feiertag für ihre Taten loben.